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Leichtathletik
Leichtathletik Erfolgscoach Gerd Osenberg gestorben
Die deutsche Leichtathletik trauert um Gerd Osenberg.

Der langjährige Trainer ist am Montagvormittag im Alter von 89 Jahren gestorben, wie seine ehemalige Athletin Heide Ecker-Rosendahl der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
Ecker-Rosendahl war am Montag selbst bei ihrem langjährigen Trainer, um sich gemeinsam mit der Familie am Sterbebett von ihm zu verabschieden.

Zunächst hatte Osenbergs Club TSV Bayer 04 Leverkusen von dem Todesfall berichtet.
Osenberg war jahrzehntelang als Trainer bei dem Verein im Rheinland aktiv und arbeitete auch für den Deutschen Leichtathletik- Verband (DLV).
Die größten Sportlerinnen, die Osenberg auf dem Weg zum Erfolg begleitete, waren neben Ecker-Rosendahl Ulrike Nasse- Meyfarth und Heike Henkel.

»Generationen geprägt«
Die heute 79 Jahre alte Ecker-Rosendahl (Weitsprung und Sprint-Staffel) und Nasse-Meyfarth (Hochsprung) gewannen jeweils zweimal olympisches Gold.
Hoch-springerin Henkel krönte sich 1992 in Barcelona zur Olympiasiegerin.
»Mit Gerd Osenberg verliert der TSV Bayer 04 Leverkusen nicht nur einen der erfolgreichsten Trainer seiner Geschichte, sondern einen Menschen, der Generationen geprägt und unseren Verein nachhaltig geformt hat«, schrieb sein Verein.
Osenbergs Name werde »für immer untrennbar mit den größten Erfolgen der Leverkusener Leichtathletik« verbunden bleiben.

dpa