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Ironman-EM: Lövseth siegt vor Philipp - Möglicher Anschlag in Kirchwerder
Die Norwegerin Solveig Lövseth hat sich den Titel bei der Ironman-Europameister-
schaft am 07.06.2026 in Hamburg gesichert.

Weltmeisterin Lövseth überquerte die Ziellinie auf dem Rathausmarkt am frühen Sonntagnachmittag nach 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dem abschließenden Marathonlauf (42,195 Kilometer) nach 8:11:11 Stunden.

Vorjahressiegerin Philipp verpasste den erhofften dritten Titel in der Hansestadt. Die Heidelbergerin konnte den rund achtminütigen Rückstand nach dem Radfahren auf Lövseth in der letzten Disziplin des Wettbewerbs zwar noch erheblich verkürzen. Zum Titel-Triple nach 2022 und 2025 reichte es für die 39-Jährige aber nicht mehr ganz. Sie kam nach 8:12:29 Stunden ins Ziel. Dritte wurde die Dänin Katrine Christensen (8:15:20).

"Es war sehr hart da draußen, ich bin fast vom Fahrrad gefallen", sagte Philipp: "Aber ich habe mein Bestes gegeben. Die Atmosphäre war großartig. Ich glaube, dass mir das Selbstvertrauen geben wird." Sie sicherte sich durch EM-Silber die Qualifikation für die Weltmeisterschaft am 10. Oktober auf Hawaii.

Überschattet wurde das Rennen am Sonntagmorgen von einem möglichen Sabotage-Akt im Bereich Kirchwerder, bei dem es Verletzte gab.

Verletzte bei Vorfall in Kirchwerder
Am Morgen war es auf dem Streckenabschnitt in Kirchwerder zu einem Zwischenfall gekommen, von dem allerdings nicht die Profis, sondern die Teilnehmer des Jedermann-Rennens betroffen waren. Unbekannte hatte auf der Straße offenbar Metallsplitter verteilt. Etwa 150 Triathleten mussten das Rennen mit platten Reifen unterbrechen, 50 von ihnen konnten den Wettbewerb nicht wieder aufnehmen.

Es gab auch verletzte Sportler. Mindestens ein Teilnehmer musste nach NDR Informationen mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei war schnell vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hintergrund der möglichen Sabotage-Aktion könnte sein, dass es im Bezirk Bergedorf viele Diskussionen um den Verlauf der Radstrecke gibt. Anwohner fühlen sich durch die Sperrungen eingeschränkt. Es waren auch Protestschilder an der Strecke zu sehen, auf denen unter anderem stand: "Ihr raubt uns unsere Freiheit."

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